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Wissen

Glossar

Fachbegriffe aus Versicherung und Finanzierung, verständlich erklärt.

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Bonität

Bonität bezeichnet die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens oder einer Person — also die Fähigkeit und Wahrscheinlichkeit, finanzielle Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Kreditversicherer prüfen die Bonität von Abnehmern laufend, um Forderungsausfallrisiken frühzeitig zu erkennen.

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Factoring

Factoring ist der laufende Verkauf offener Forderungen an einen spezialisierten Finanzierungspartner. Das Unternehmen erhält dadurch sofort Liquidität, statt auf die Zahlung seiner Kunden warten zu müssen — und schützt sich zugleich gegen Forderungsausfälle.

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Forward-Darlehen

Ein Forward-Darlehen sichert bereits vor Ablauf der aktuellen Zinsbindung die Konditionen für eine Anschlussfinanzierung. So lassen sich günstige Zinsen frühzeitig festschreiben, auch wenn die eigentliche Auszahlung erst später erfolgt.

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Selbstbehalt

Der Selbstbehalt ist der Teil eines Schadens, den die versicherte Person im Schadensfall selbst trägt, bevor die Versicherung die Kosten übernimmt. Ein höherer Selbstbehalt senkt in der Regel den Versicherungsbeitrag, erhöht aber das finanzielle Eigenrisiko im Schadensfall.

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Vermittlerregister (§34d GewO)

Das Vermittlerregister ist ein öffentlich einsehbares Register, in dem alle in Deutschland tätigen Versicherungsvermittler nach §34d Gewerbeordnung eingetragen sein müssen. Es dient als Nachweis der behördlichen Zulassung und schafft Transparenz für Verbraucher.

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Zinsbindung

Die Zinsbindung ist der vertraglich vereinbarte Zeitraum, in dem der Sollzins einer Baufinanzierung unverändert bleibt. Nach Ablauf der Zinsbindung wird eine Anschlussfinanzierung zu den dann aktuellen Marktkonditionen fällig.

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